„Eine Liebe, die sich gewaschen hat“ Feier der Erstkommunion in St. Maria

Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, fiel in diesem Jahr auf einen Sonntag. Während an diesem Tag die Gewerkschaften zu Demonstrationen und Kundgebungen aufrufen, gehen Christen an diesem Tag in die Kirche zum Gottesdienst.

Dieser 1. Mai aber war für sechs Mädchen und zwei Jungen der 3. und 4. Klasse der Pfarrei St. Maria ein besonderer Tag, an dem sie in ihrem Glauben einen Schritt weitergekommen sind.

Seit September des vergangenen Jahres haben sie sich mit ihren Eltern und Geschwistern auf diesen Tag vorbereitet. An einem Samstag im Monat trafen sie sich in den Räumen von St. Anna, um sich unter Anleitung von Pfarrer Kensbock und Gemeindereferent Herrn Thaut gemeinsam mit Helfern aus der Pfarrei mit den Sakramenten der Versöhnung und der Eucharistie vertraut zu machen. Und nun war es endlich soweit. Sie durften zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Gekleidet in weiße Gewänder, die an die Taufe erinnern, und mit brennenden Kerzen zogen sie in die vollbesetzte Kirche ein.

Orgel, Chor und Instrumentalisten gaben der Feier einen festlichen Rahmen. Anknüpfungspunkt für die Predigt war die Fußwaschung aus dem Johannesevangelium, die einige Kommunionkinder aus dem letzten Kurs in Szene setzten. Daran konnte Pfarrer Kensbock in seiner Predigt anknüpfen, dass es oft die kleinen Gesten sind, die uns groß machen. Kommunion heißt Gemeinschaft mit Jesus Christus in einem kleinen Stück Brot, das Zeichen seiner Liebe und Hingabe ist, eine Liebe, die sich gewaschen hat.  Der Gottesdienst endete mit einem feierlichen Gesang und einem Gruppenfoto aller Beteiligten. Die nächste Erstkommunionfeier wird es im Jahr 2018 geben. Im kommenden Jahr ist Firmung angesagt.