St. Maria Logo

Der polnische Sankt – Barbara - Verein:

Der polnische Sankt – Barbara - Verein Osternienburg 1900 - 1939 - 1960
- eine fast unbekannte Seite der Ortsgeschichte.

Polskie Towarzystwo sw. Barbary Osternienburg 1900-1939 -1960
- jedna niemal nieznana karta z dziejów miejscowosci

Über Jahrzehnte erhaltene Protokollbände, die Vereinsfahne von 1908 und weitere Erinnerungsstücke, geben Auskunft zum Osternienburger Sankt - Barbara-Verein, der von polnischen Bergleuten als Solidaritätsverein im Jahre 1900 gegründet wurde und sich zur Pflegestätte des katholischen Bekenntnisses, der Muttersprache und der polnischen Kultur sowie der Geselligkeit und einer originären Vereinskultur in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen entwickelte.

 

Die Eingliederung in die Organisationsstruktur des Verbandes der Polen in Deutschland (Zwiazek Polaków w Niemczech) als Dachorganisation der polnischer Vereine in Deutschland und die Bemühungen um eine wenigstens gelegentliche seelsorgerische Betreuung durch polnische Priester stellen einen besonderen Abschnitt in den Darlegungen der Protokolle dar. Gleichzeitig wird ein Einblick in die damalige Versammlungskultur gegeben

 

Die Aufzeichnungen zeigen ebenfalls die Integration der neuen Bürger in die katholische sowie politische Gemeinde, die sich bei der tatkräftigen Hilfe beim Bau der Herz-Jesu-Kirche vor 100 Jahren und Aktivitäten anlässlich gesellschaftlicher Ereignisse äußerten.
Der St.Barbara-Verein führte seine monatlichen Versammlungen bis zum Kriegsausbruch 1939 fast immer regelmäßig durch; in den Jahren der nazistischen Gleichschaltung widersetzte sich der Vereinsvorstand der Kontrolle durch die Ortsgruppe der NSDAP und stellte sich unter den Schutz der katholischen Kirchengemeinde.
Die Wiederbelebung des Vereinslebens in den Nachkriegsjahren, besonders unter den politischen Bedingungen der DDR, war nicht möglich. Im Jahre 1960 fassten daher die letzten Aktiven des Vereins den Beschluss, den St. Barbara-Verein Osternienburg endgültig und formal aufzulösen.

 

Im Gedächtnis mancher Osternienburger Familien – besonders derer katholischer Tradition - ist die Erinnerung an die Vorfahren, die als so genannte Sachsengänger in die entstehende Industriesiedlung Osternienburg kamen, wach. Die Häufigkeit von Familiennamen polnischer Herkunft im öffentlichen Leben der Gemeinde, in unterschiedlichen amtlichen Registern und auf den Grabsteinen des Friedhofs sind Zeugen einer heute fast unbeachteten Seite in der Ortsgeschichte Osternienburgs.

 

(N.Pietsch)



Terminpläne zum Download



Samstag, 06.06.26

HOCHFEST DES HL. NORBERT VON XANTEN. Bernburg: Sachsen-Anhalt-Tag „Wo Sachsen-Anhalt trifft“

15:00 Uhr Schloss- und Pfarrkirche St. Maria
Feier der Trauung: Paul Hübner und Kim Lara Hetzer
17:00 Uhr Kirche Herz Jesu
Wort-Gottes-Feier
18:00 Uhr Kathedrale St. Sebastian Magdeburg
Pontifikalamt am HOCHFEST DES HL. NORBERT VON XANTEN


Sonntag, 07.06.26

10. SONNTAG im Jahreskreis. Bernburg: Sachsen-Anhalt-Tag „Wo Sachsen-Anhalt trifft“

08:00 Uhr Kirche Heilig Geist
Hl. Messe
10:00 Uhr Schloss- und Pfarrkirche St. Maria
Hl. Messe: ++Maria und Armin Jäger


Montag, 08.06.26

10. Woche im Jahreskreis

09:30 Uhr Kapelle Pflegeheim St. Elisabeth
Gottesdienst
14:30 Uhr Gemeinderaum St. Maria
Seniorenkreis
19:00 Uhr Gemeinderaum St. Anna
Kirchenchor


Dienstag, 09.06.26

10. Woche im Jahreskreis

08:00 Uhr Schloss- und Pfarrkirche St. Maria
Hl. Messe


Donnerstag, 11.06.26

Hl. Barnabas (G)

11:30 Uhr Kirche St. Jakob
Orgelmusik mit KMD Martina Apitz an der Ladegastorgel
18:00 Uhr Kirche St. Anna
Hl. Messe
18:30 Uhr Kirche St. Anna
Beichtgelegenheit


Freitag, 12.06.26

HOCHFEST DES HEILIGSTEN HERZENS JESU

08:30 Uhr Kirche Heilig Geist
Wort-Gottes-Feier, anschl. Gemeindevormittag


Samstag, 13.06.26

Unbeflecktes Herz Mariä (G)

09:30 Uhr Kloster Helfta
Ankommen und Begrüßung auf dem Frauenfest „Lass dich nicht verhärten“
10:00 Uhr Kloster Helfta
Morgenlob und Impuls zum Jahresthema
11:30 Uhr Kloster Helfta
Angebots- und Gesprächsrunde
15:00 Uhr Kloster Helfta
Festgottesdienst mit Bischof Dr. Gerhard Feige, begleitet vom Pop-Chor Yoshua aus Halle Kein Gottesdienst in Herz Jesu